Flughafen München

Integrierter Bericht 2025

Wirtschaftsbericht

Wirtschaftliches Umfeld Zusammenfassung

Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Stabile Wirtschaftsentwicklung

Für ein internationales Luftverkehrsdrehkreuz wie den Flughafen München ist neben der nationalen auch die globale Wirtschafts­entwicklung entscheidend.

Die Weltwirtschaft zeigte sich 2025 trotz geopolitischer Spannungen und handelspolitischer Konflikte stabil. Die globale Industrieproduk­tion expandierte, und der weltweite Warenhandel nahm trotz der Zollpolitik der USA mit 3,5 % vergleichsweise stark zu. Die Inflations­raten gingen dagegen weiter zurück. Dennoch wuchs das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,6 % (2024: 2,8 %) und entsprach somit der Vorjahresprognose.3)

In den Schwellenländern wuchs die Wirtschaft mit einer Rate von insgesamt 4,2 % (2024: 4,7 %). Die Wirtschaft der Volksrepublik China wurde vor allem durch ein starkes Exportgeschäft gestützt. Die dortige Binnennachfrage blieb jedoch aufgrund des sich fort­setzenden Immobilienpreisrückgangs weiterhin schwach. Insgesamt wuchs das chinesische BIP um 4,8 % (2024: 5,0 %). Im asiatischen Raum trug vor allem Indien mit einer unveränderten BIP-Steige­rungs­rate von 6,7 % zu einem starken Wachstum bei.4)

In den Industrienationen nahm das BIP um 1,7 % zu (2024: 1,9 %). Die Inflationsraten stagnierten 2025 somit auf einem leicht erhöhten Niveau. Die Leitzinsen der wichtigsten Zentralbanken sanken im Jahresverlauf, sodass die Geldpolitik insgesamt weniger restriktiv ausgerichtet war. Das BIP-Wachstum war ungleichmäßig über die verschiedenen Volkswirtschaften verteilt. Positive Impulse gingen weiterhin von der US-Wirtschaft aus. Hier legte das BIP um 2,0 % zu. Die Expansion wurde dabei vor allem durch einen starken privaten Konsum und höhere Unternehmensinvestitionen, vor allem im Be­reich der künstlichen Intelligenz (KI), getragen. Die britische Wirt­schaft legte mit einer Rate von 1,4 % im Vergleich zum Vorjahr zu (2024: 1,1 %).5)

Wirtschaftswachstum ausgewählter Länder weltweit:

Wachstum BIP weltweit 2024 und 20256)

in %

BIP-Wachstumsraten ausgewählter Volkswirtschaften 2024 und 2025: China +5,0 %/+4,8 %, Indien +6,7 %/+6,7 %, USA +2,8 %/+2,0 %, UK +1,1 %/+1,4 %.
BIP-Wachstumsraten ausgewählter Volkswirtschaften 2024 und 2025: China +5,0 %/+4,8 %, Indien +6,7 %/+6,7 %, USA +2,8 %/+2,0 %, UK +1,1 %/+1,4 %.
  1. ifo Institut, Konjunkturprognose Winter 2025, Dezember 2025, S. 8; Sachverständigenrat der Bundesregierung, Jahresgutachten 2025/26, November 2025, S. 39

Im Euroraum stieg die Wirtschaftsleistung im weltweiten Vergleich unterdurchschnittlich und nur um 1,4 % (2024: 0,9 %), da diese insbesondere durch die angespannte geopolitische Lage und die Einführung von Handelszöllen belastet wurde. Positive Impulse gingen hingegen vom privaten Konsum aus, die Reallohnsteigerun­gen und ein robuster Arbeitsmarkt stärkten die Binnennachfrage. Das Wachstum war heterogen zwischen den Mitgliedsstaaten ver­teilt. Während sich die Wirtschaftsleistung insbesondere in Spanien weiter positiv entwickelte, blieb Deutschland deutlich zurück. Die Inflationsrate normalisierte sich und lag nahe bei 2,0 %. Seit Juni 2024 senkte die Europäische Zentralbank den Leitzins achtmal bis auf ein Niveau von 2,0 % (Einlagenzins). Die Geldpolitik ist damit neutral ausgerichtet. Im langjährigen Vergleich war die Arbeitslosen­quote im Euroraum mit 6,4 % entsprechend niedrig.7)

Wirtschaftswachstum ausgewählter Länder europaweit:

Wachstum BIP europaweit 2024 und 20258)

in %

BIP-Wachstumsraten europäischer Volkswirtschaften 2024 und 2025: Deutschland −0,5 %/+0,1 %, Frankreich +1,1 %/+0,9 %, Spanien +3,5 %/+2,9 % und Italien +0,5 %/+0,6 %.
BIP-Wachstumsraten europäischer Volkswirtschaften 2024 und 2025: Deutschland −0,5 %/+0,1 %, Frankreich +1,1 %/+0,9 %, Spanien +3,5 %/+2,9 % und Italien +0,5 %/+0,6 %.
  1. Ifo Institut, Konjunkturprognose Winter 2025, Dezember 2025, S. 8

Die deutsche Volkswirtschaft befand sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel, der durch die Dekarbonisierung, die Digitalisierung, demografische Veränderungen und geopolitische Umbrüche gekenn­zeichnet war. Der in der Bundesrepublik Deutschland besonders stark ausgeprägte demografische Wandel und der hohe gesamtwirt­schaft­liche Anteil des verarbeitenden Gewerbes erschwerten die notwendi­gen Anpassungen. Ungünstige staatliche Rahmenbedin­gungen wie zum Beispiel eine marode Verkehrs- und veraltete Digitalinfrastruktur und hohe regulatorische Kosten stellten ein zusätzliches Hemmnis dar. Immer noch erhöhte Energiepreise, ein im Jahresverlauf gestie­gener Eurokurs sowie neue Wettbewerber insbesondere aus China verminderten die globale Wettbewerbs­fähigkeit deutscher Unter­nehmen. Die erhöhten US-Handelszölle belasteten das Exportge­schäft zusätzlich. Die Exporte nahmen dementsprechend um 0,2 % ab. Die Importe stiegen hingegen um 3,4 %. Die Investitionen gingen um 0,7 % zurück. Insgesamt gab die Bruttowertschöpfung im verar­beitenden Gewerbe 2025 um 1,0 % nach. Das Baugewerbe steckte 2025 aufgrund hoher Wohnbaukosten ebenfalls in der Krise (−1,4 %). Dagegen entwickelte sich der private Konsum mit einem Wachstum von 0,8 % etwas stärker als im Vorjahr (0,5 %). Die Inflationsrate lag mit 2,2 % im Jahresdurchschnitt auf Vorjahresniveau und damit nahe der Zielmarke von 2,0 %. Die Ar­beits­losenquote stieg im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent­punkte auf 6,3 %. Insgesamt wuchs das deut­sche BIP 2025 nur marginal um 0,1 %.9)

Der Ölpreis (Marke Brent) schwankte 2025 in einem Intervall zwischen 59 und 86 US-Dollar je Barrel. Der Höchststand wurde Ende Juni verzeichnet, der Tiefststand Mitte Dezember. Zum Jahresende lag der Ölpreis bei rund 62 US-Dollar je Barrel.10)

Wirtschaftliches Umfeld Luftverkehr (Aviation)

Stabilisierung des Luftverkehrs 

Im Jahr 2025 wuchs die weltweite Passagierluftfahrt gemäß den Daten der International Air Transport Association (IATA) nach verkauf­ten Personenkilometern um 5,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Aus­lastung der Flugzeuge blieb im Jahresvergleich unverändert bei 84 %. Die Entwicklung in Europa entsprach mit einer Zunahme von 5,3 % dem weltweiten Durchschnitt. Als stärkster Wachstumstreiber erwies sich der asiatisch-pazifische Markt, der im Jahresvergleich um 7,8 % zulegte.11)

Die Zunahme des weltweiten Frachtaufkommens, gemessen in »Cargo Tonne Kilometers«, schwächte sich mit +3,4 %, nach zwei­stelligem Wachstum im Vorjahr ab. Die Nachfrage in Europa blieb mit +2,9 % hinter der weltweiten Ent­wicklung zurück. Als am stärksten erwies sich der asiatisch-pazifische Frachtverkehr mit einem Wachstum von 8,4 %.12)

Publikationen des Branchenverbands Airport Council International / Europe (ACI) zeigten für 2025 ein weltweites Wachstum des Passa­gier­verkehrs von 3,6 %. Laut ACI normalisierten sich die Wachstums­impulse nach einer sprunghaften Nachholphase.13)

Der europäische Flugsicherungsdienstleister Eurocontrol analysierte in seinem Forecast Update 2025–2031 aktuelle und zukünftige Ent­wicklungen. Der europäische Luftverkehr erreichte im Jahr 2025 mit rund 11 Millionen Flügen (+3,6 %) nahezu das Vorkrisenniveau von 2019 und zeigte damit ein moderates Wachstum, jedoch mit einer ungleichmäßigen regionalen Entwicklung.14)

Der Bundesverband der deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) wies in seinem Jahresbericht 2025 auf die weiterhin unterdurchschnitt­liche Entwicklung des deutschen Luftverkehrsmarktes hin. Im Be­trachtungszeitraum stieg die Zahl der Passagiere um 3,6 %, erreichte damit jedoch nur 88 % des Vorkrisenniveaus. Das Sitzplatzangebot betrug in Deutschland lediglich 89 %. Auf europäischer Ebene – be­reinigt um den deutschen Markt – wurde hingegen ein Sitzplatzan­gebot von 108 % erzielt. Der BDL führt dies maßgeblich auf die in Deutschland seit 2020 stark gestiegenen staatlichen Luftverkehrs­abgaben zurück, die sich seit dem Jahr 2020 nahezu verdoppelt hatten.15)

Die in der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) organisierten Flughäfen verzeichne­ten im Jahr 2025 erneut ein Wachs­tum gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt wurden 219,8 Millio­nen Flugreisende (+3,6 %) abgefertigt. Die Flugbewegungen nahmen im Vergleichszeitraum um 3,9 % auf rund 2,1 Millionen zu. Das Cargo-­Aufkommen (Luftfracht- und Luftpostumschlag) erreichte mit 4,9 Millionen Tonnen ein Wachstum von 1,1 % und lag damit leicht über dem Vorkrisenjahr 2019 (+0,8 %).16)

Wirtschaftliches Umfeld Commercial Activities

Parken – Abhängigkeit vom Passagieraufkommen und Passagiermix

Die Parknachfrage ist gleichzeitig mit dem Aufkommen an abfliegen­den Passagieren gestiegen, was sich auch in den Umsatzerlösen widerspiegelt. 47 % der Fluggäste reisten 2025 individuell an, was einem Rückgang gegenüber 2024 von 11 % entspricht. Das umsatz­starke Segment der Geschäfts-Reisenden ist im Vergleich zum Jahr 2019 weiterhin deutlich geringer vertreten. Dies konnte zum Großteil durch ein nachfrageorientiertes Yield-Management kompensiert werden.

Stationärer Einzelhandel stagniert

Aufgrund der hohen Inflation belebte sich der Konsum gemäß dem Handelsverband Deutscher Einzelhändler 2025 nur sehr moderat um 3,0 % auf 683,7 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr, was einem realen Anstieg von 1,5 % entspricht. Das nominale Wachstum ent­stand mit einem geringeren Anteil im stationären Handel (2025: +2,8 %).17)

Im Dezember 2025 verbesserte sich das Geschäftsklima im Handel auf 87,6 Prozentpunkte nach 84,9 Prozentpunkten im Vorjahr.18)

Gastronomie und Hotelgewerbe – rückläufige Umsatzentwicklung

Der Umsatz im Gastgewerbe wies gegenüber dem Vorjahr einen leichten Rückgang, nominal um 0,2 %, auf, was preisbereinigt einer Abnahme um 3,6 % entspricht.19)

In den einzelnen Wirtschaftsbereichen zeigten sich folgende Verän­derungen im Vergleich zum Vorjahr: Bei den Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen sank der Umsatz um 1,0 %, was preis­bereinigt einem Rückgang von 3,5 % entspricht. Die Gastronomie verzeichnete Umsatzeinbußen von 0,3 % (real −4,1 %). Einen Zuwachs in Höhe von nominal 1,2 % (real −3,4 %) konnte nur der Catering-Bereich erzielen.20)

Werbewirtschaft – starkes Wachstum der Außenwerbung

Der Umsatz der für den Flughafen relevanten Werbegattung »Out-of-Home« stieg in Deutschland im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,9 % auf 3,6 Milliarden Euro.21)

Wirtschaftliches Umfeld Immobilienvermarktung (Real Estate)

Gesamtmarkt mit leichtem Minus

Der Münchner Bürovermietungsmarkt erzielte mit 580.800 m² einen ge­ringeren Flächenumsatz im Vergleich zum Vorjahr (2024: 606.200 m²). Dies entspricht einen Rückgang um 4,0 %. Ohne Eigennutzung be­trug die reine Vermietungsleistung 538.800 m² (2024: 551.600 m²). Dagegen stiegen im Großnutzersegment die Umsätze: Hier wurden 35 % mehr Flächen angemietet als im Vorjahr. Dies kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Nachfrage in den mittleren Flächenklassen im Vorjahresvergleich deutlich nachließ. Im mittleren Segment wurden im Vergleich zum Vorjahr rund 30 % weniger Umsatz erzielt. Der Gesamtflächenumsatz lag daher immer noch 18 % unter­halb des langjährigen Mittels.22)

Der Leerstand im Münchner Büromarkt erhöhte sich um einen Pro­zentpunkt auf 9,7 %. Seit Mitte des Jahres 2025 verlangsamte sich die Dynamik des Anstiegs. Gleichzeitig setzte sich die zunehmende Polarisierung nach Lage und Qualität fort. Innerhalb des Mittleren Rings ist das kurzfristige Büroflächenangebot erstmals seit mehr als fünf Jahren um 5,1 % leicht zurückgegangen (2024: Anstieg von 5,2 %). In den Stadtteillagen hingegen erhöhte sich der Leerstand um 12,4 % (2024: 11,1 %). 71 % des gesamten Leerstands befinden sich in Gebäuden, die mindestens 20 Jahre alt sind und vielfach nicht mehr den aktuellen Nutzeranforderungen entsprechen. Auch im Um­land nahm der Leerstand von 10,5 % auf 12,6 % zu.23)

Trotz des gestiegenen Flächenangebots befanden sich die Mietprei­se weiterhin in einer Aufwärts­bewegung. Die Durchschnittsmiete er­höhte sich innerhalb eines Jahres um 10,0 % auf 27,50 €/m² (2024: 25,10 €/m²). Auch die Spitzenmiete verzeichnete einen Anstieg um 10,0 % auf 59,00 €/m² (2024: 53,50 €/m²). Diese Entwicklung reflek­tiert die weiterhin hohe Nachfrage nach hochwertigen, modernen Flächen unabhängig von der Lage. Demgegenüber stagnierten die Mieten im Bestandssegment. Dies verdeutlicht, dass insbesondere in den stark nachgefragten Stadtteillagen die Gebäudequalität zuneh­mend entscheidend für die Preisbildung ist. Entsprechend lagen die Mieten dort im Durchschnitt bei 19,10 €/m² und damit lediglich rund einen Euro höher als vor fünf Jahren.24)

Derzeit befinden sich knapp 655.200 m² Büroflächen im Bau, die bereits zu 44,0 % eigengenutzt oder vorvermietet sind. 221.000 m² davon werden nach aktuellem Stand im Jahr 2026 fertiggestellt, 59,0 % sind jetzt schon belegt. Die spürbare Zurückhaltung der Projektentwickler nach der Zinswende hat sich etwas gelockert. Es ist wieder ein moderater Anstieg an Baustarts zu beobachten. Diese entfallen überwiegend auf kleinere Projekte, bei denen sich Vorver­mietungsquoten leichter realisieren lassen, sowie auf Vorhaben mit hohem Eigennutzeranteil.25)

Der Münchner Büromarkt wird kurzfristig nicht zu seiner früheren Nachfrageintensität zurückfinden. Allerdings verfügt der Wirtschafts­raum München im Vergleich zu anderen Top-Standorten über weniger strukturelle Hemmnisse: Die Bürobeschäftigung wächst kontinuierlich, getragen von High-Tech, einem dynamischen IT-Sektor, der Biotech­nologie sowie unternehmensnahen Dienstleistungen. Starke Univer­sitäten, bedeutende Entwicklungszentren internationaler Konzerne und eine dynamische Startup-Szene sorgen dafür, dass Fachkräfte, Projekte und Kapital im hohen Maße in der Region gebündelt bleiben.26)

Geschäftsverlauf Zusammenfassung

Wichtige Ereignisse im abgelaufenen Geschäftsjahr

Aufnahme von strategischen Partnerschaften

Mit Wirkung zum 2. Januar 2025 übernahm die CHI Aviation Handling GmbH 74,9 % der Anteile an der Cargogate Munich Airport GmbH, Hallbergmoos, bisher 100-prozentige Tochter der FMG. Die verblei­benden 25,1 % behielt die FMG und begründet somit eine zukunfts­orientierte strategische Partnerschaft mit ausgewiesener Frachtex­pertise und großem Kundennetzwerk. Gemeinsames Ziel ist die nach­haltige Weiterentwicklung und signifikante Stärkung des Frachtge­schäfts und -volumens am Flughafen München.

Mit Wirkung zum 1. April 2025 übernahm die AXS-Gruppe mit ihrer Gesellschaft AHS Aviation Handling Service GmbH 100 % der Anteile an der aerogate München Gesellschaft für Luftverkehrsabfertigun­gen mbH, Oberding. Mit diesem Verkauf sind die Premium-Passa­gierdienstleistungen am Standort München gesichert und können den Airlines in gewohnter Weise angeboten werden.

Modernisierung der Sicherheitskontrollen im Terminal 2

Nach einer dreijährigen Umbauphase im laufenden Betrieb wurden im April 2025 die vollständig modernisierten Sicherheitskontroll­spuren im Terminal 2 in Betrieb genommen. Insgesamt 15 neue Kontrollspuren mit Computertomografie-Scannern ermöglichen schnellere Prozessabläufe, höheren Passagierkomfort und deutlich verbesserte Sicherheitsstandards. Dank der neuen Technologie können elektronische Geräte und Flüssigkeiten im Handgepäck verbleiben, während potenzielle Gefahrenstoffe automatisch erkannt werden und der Bedarf an Nachkontrollen sinkt.

Neues E-Bus-Depot für emissionsfreien Vorfeldbetrieb

Im südlichen Bereich des Münchner Flughafens wurde im August 2025 ein neues E-Bus-Depot mit 50 Ladepunkten für elektrische Passa­gier­busse in Betrieb genommen. Mit der neuen Ladeinfrastruktur und den zusätzlichen Fahrzeugen bringt der Flughafen München den emissionsfreien Vorfeldbetrieb weiter voran. Die nächste Aus­bau­stufe auf der Westseite des Geländes ist für 2026 und 2027 ge­plant – mit 22 zusätzlichen Ladepunkten sowie Carports mit Photo­voltaikanlagen.

Das Depot unterstützt die fortschreitende Elektrifizierung der Bus­flotte am Flughafen München und leistet einen bedeutenden Beitrag zur Reduktion von CO₂-Emissionen.

Inbetriebnahme des größten Ladeparks für Elektrofahrzeuge in Bayern

Im September 2025 wurde im Parkhaus P44 der größte öffentliche Ladepark für Elektrofahrzeuge in Bayern in Betrieb genommen. Die Anlage umfasst 275 Ladepunkte und wird mit regenerativ erzeugtem Strom aus Photovoltaikanlagen auf den Dächern des P43 und P44 versorgt, die eine maximale Leistung von drei Megawatt bereitstel­len – das entspricht etwa dem durchschnittlichen Bedarf von 1.000 Haus­halten mit drei Personen. Das Projekt ist ein zentraler Baustein der Nachhaltigkeitsstrategie des Flughafens München und dient als Referenz für weitere nachhaltige Infrastrukturmaßnahmen.

Übergabe der Mietflächen an die Technische Universität München am LabCampus

Am 1. Oktober 2025 wurden nach zwölfmonatigem Ausbau rund 20.400 m² an die Technische Universität München (TUM) übergeben. Die Flächen bilden die Basis für das TUM Convergence Center – ein interdisziplinäres Innovations- und Forschungsforum, das 2026 eröffnen und den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fördern wird. Mit der Präsenz der TUM sowie den weiteren Mietern entwickelt sich der LabCampus zunehmend zu einem zentralen Standort für Kooperationen, Wissenstransfer und zukunftsorientierte Technologien.

Geschäftsverlauf Luftverkehr (Aviation)

Passagierwachstum deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt

Die Verkehrsentwicklung lag 2025 stabil über dem Vorjahresergebnis.

Verkehrszahlen Flughafen München1)

Zu-/Abnahme

2025

2024

Absolut

Relativ in %

Flugbewegungen

337.438

327.228

10.210

3,1

Passagiere (in Millionen)

43,4

41,6

1,8

4,4

Luftfrachtumschlag (in Tonnen)

339.671

307.635

32.036

10,4

Luftpostumschlag (in Tonnen)

1.075

3.455

−2.380

−68,9

  1. rundungsbedingte Abweichungen möglich

Mit 43,4 Millionen Flugreisenden (+4,4 %) und 337.438 Flugbewe­gun­gen (+3,1 %) stiegen die Verkehrszahlen am Flughafen München im Vergleich zum Vorjahr erneut an. Die Passagierzahlen lagen damit bei rund 91 % und die Bewegungen bei 81 % der Werte des Referenz­jahres 2019.

In den Osterferien zeichneten sich deutliche Erholungstendenzen ab, die sich ab Pfingsten verstärkten. Wie im Vorjahr zeigen die sehr guten Auslastungsraten (81 %) bei hohen Ticketpreisen, dass die Nachfrage zeitweise kaum befriedigt werden konnte.

Flugbewegungen am Flughafen München im Jahresverlauf

Das Liniendiagramm zeigt die wöchentlichen Flugbewegungen am Flughafen München für 2025 im Vergleich zu 2024 und dem Vorkrisenjahr 2019. Mit 337.438 Flugbewegungen (+3,1 %) stiegen die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr erneut an. Die Bewegungen lagen bei 81 % der Werte des Referenzjahres 2019.
Das Liniendiagramm zeigt die wöchentlichen Flugbewegungen am Flughafen München für 2025 im Vergleich zu 2024 und dem Vorkrisenjahr 2019. Mit 337.438 Flugbewegungen (+3,1 %) stiegen die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr erneut an. Die Bewegungen lagen bei 81 % der Werte des Referenzjahres 2019.

Flugbewegungen nach Kalenderwochen 2019/2024/2025 (gewerblicher Verkehr)

Der Langstreckenverkehr verzeichnete im Betrachtungszeitraum die deutlichsten Zuwächse. Mit 8,9 Millionen gewerblichen Passagieren wurde ein Plus von rund 9 % erzielt und das Referenzjahr 2019 um 5 % übertroffen. Größter Langstreckenmarkt waren wie im Vorjahr die USA mit rund 3,5 Millionen Passagieren (+4 %) und einem Zuwachs von 17 % gegenüber dem Vorkrisenniveau.

2025 stagnierten die innerdeutschen Passagiere bei rund 6,1 Millio­nen (1 %). Der Deutschlandverkehr stand weiterhin unter dem Druck hoher Preise und eines reduzierten Angebots.

Der Kontinentalverkehr zeigte dagegen eine deutliche Erholung. Rund 28,4 Millionen gewerbliche Flugreisende nutzten den Flughafen Mün­chen, was einem Zuwachs von circa 4 % entsprach. Über alle Segmen­te hinweg wurde eine sehr gute Auslastung von 81 % des Sitzplatz­angebotes erreicht. Ein wichtiger Grund für diese Entwicklung war der Drehkreuzverkehr der Deutschen Lufthansa, der zu einem Umsteiger­anteil von 42 % beitrug (2024: 42 %; 2019: 39 %).

Passagierentwicklung am Flughafen München im Jahresverlauf

Das Liniendiagramm zeigt die wöchentliche Passagierentwicklung am Flughafen München (gewerblicher Verkehr) 2025 im Vergleich zu 2024 und 2019. Mit 43,4 Millionen Flugreisenden (+4,4 %) stiegen die Passagierzahlen 2025 im Vergleich zum Vorjahr erneut an. Sie lagen damit bei rund 91 % der Werte des Referenzjahres 2019.
Das Liniendiagramm zeigt die wöchentliche Passagierentwicklung am Flughafen München (gewerblicher Verkehr) 2025 im Vergleich zu 2024 und 2019. Mit 43,4 Millionen Flugreisenden (+4,4 %) stiegen die Passagierzahlen 2025 im Vergleich zum Vorjahr erneut an. Sie lagen damit bei rund 91 % der Werte des Referenzjahres 2019.

Passagiere nach Kalenderwochen 2019/2024/2025 (gewerblicher Verkehr)

Der gewerbliche Luftfrachtumschlag verbesserte sich im Jahresver­gleich um rund 10 % auf 339.671 Tonnen und übertraf das Vorkri­sen­niveau knapp um 2 %. Durch die Erholung der Passagierlangstrecke wuchs die in München umgeschlagene Beiladefracht gegenüber 2024 um 11 % auf 303.299 Tonnen (+6 % im Vergleich zu 2019). Der Anteil der Beiladefracht am Frachtaufkommen stieg dabei auf 89 % und lag damit deutlich über dem in der Vorkrisenzeit üblichen Niveau von gut 80 %. Die Frachtentwicklung in München übertraf damit das weltweite Wachstum der Luftfracht von etwa 3 % erheblich.

Der Luftpostumschlag sank auf rund 1.075 Tonnen (−69 %) und er­reichte damit lediglich rund 6 % des Niveaus von 2019.

Verglichen mit den in der ADV organisierten Airports entwickelte sich der Flughafen München in den Segmenten Passagiere und Cargo überdurchschnittlich, lediglich die Bewegungen wuchsen etwas unter dem ADV-Durchschnitt. Der Flughafen Frankfurt, der im Vor­jahr noch als Wachstumstreiber galt, verzeichnete im Passagier­bereich nur ein rund halb so starkes Wachstum wie der Flughafen München. Auffällig im Luftfrachtsegment war, dass die Entwicklung der Nurfracht-Standorte Köln/Bonn und Leipzig/Halle stagnierte.

Verkehr 202527)

in %

ADV

München

Bewegungen (Gesamtverkehr)

+3,9

+3,1

Passagiere (gewerblicher Verkehr)

+3,6

+4,4

Cargo (Luftfracht und Luftpost inkl. Transit)

+1,1

+9,5

  1. ADV, ADV-12.2025_MoSta-Flughäfen

Die Rangfolge der verkehrsreichsten europäischen Flughäfen ist seit Pandemiebeginn von extremen Veränderungen sowie einer lücken­haften Datenlage geprägt und wird zusätzlich durch die Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine beeinflusst. Gemessen am Pas­sagiervolumen belegte München wie bereits im Vorjahr Platz 10. Trotz schwieriger politischer Rahmenbedingungen, insbesondere der im internationalen Vergleich extrem hohen staatlich induzierten Standortkosten, konnte sich München bei den Flugbewegungen um einen Rang verbessern und erreichte Platz 8.28)

Bodenabfertigungsleistungen trotz Erholung in einem schwierigen wirtschaftlichen und operativen Umfeld

Am Flughafen München gibt es seit Ende 2025 drei Bodenabferti­gungslizenzen. Eine davon ist fest an die AE vergeben. Die zweite Lizenz gehört seit dem Frühjahr 2024 Aviapartner/WISAG, und mit Beginn des Winterflugplans 2025/2026 hat die Deutsche Lufthansa zusätzlich eine Selbstabfertigungslizenz für Airlines der Lufthansa Gruppe erhalten. 

Im Zuge der Vergabe der zusätzlichen Lizenz verzeichnete die AE einen leichten Rückgang bei den Abfertigungszahlen. Damit sank der Markt­anteil im Jahresdurchschnitt um rund 7 Prozentpunkte auf 87 %.

Geschäftsverlauf Commercial Activities

Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsfeld Commercial Activities unter anderem aufgrund der Steigerung des Passagieraufkommens um 4,3 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Parken – weiterer Anstieg des Umsatzes

Der Umsatz im Bereich Parken und Mobilität entwickelte sich 2025 mit einem Plus von 4,5 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum positiv und überproportional zum Aufkommen der relevanten Abflug- und Zielort- (Origin-Destination - O&D) Passagiere. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau 2019 konnte 2025 ein um 17,6 % höherer Umsatzri erzielt werden. Das entspricht einer deutlich überproportionalen Erlösentwicklung im Hinblick auf die gegenüber dem Vorkrisenniveau 2019 immer noch um 14,3 % geringeren O&D-Passagierzahlen.

Aufgrund laufender Sanierungen mit entsprechenden Stellplatzaus­fällen bleibt die Kapazitätssituation vor allem in der zentralen Zone weiterhin angespannt. Durch ein nachfragesteuertes Yield-Manage­ment und eine entsprechende Preisgestaltung konnten die Umsätze trotz der Einschränkungen weiter deutlich gesteigert werden. 

Das Mietwagengeschäft entwickelte sich nahezu proportional zu den Passagierzahlen. Weiterhin ergaben sich auch hier Herausforderun­gen durch Kapazitätsengpässe mit entsprechenden Anzeichen eines dadurch eingeschränkten Wachstums. Im passagierunabhängigen Bereich Mieterparken konnte durch Sondereffekte und eine nach­fra­georientierte Preisgestaltung ein deutliches Wachstum erzielt werden.

Einzelhandel – Umsatzanstieg überproportional zur Passagierentwicklung

Die Umsatzerlöse im Einzelhandel stiegen um 4,6 % gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz pro Passagier erhöhte sich um 0,2 %. Nach wie vor sind kaufkräftige, internationale Reisende aus Destinationen wie China und Russland nur in sehr geringem Umfang am Flughafen Mün­chen vertreten. Die anderen Zielländer entwickelten sich jedoch stär­ker, und nach einer Anpassung des Sortiments stiegen die Umsätze. 

Gastronomie – Umsatz pro Passagier geht leicht zurück

Die Umsätze in den Restaurants und Bars sind gegenüber dem Vor­jahr nominal betrachtet um 3,9 % gestiegen. Dieses Wachstum liegt mengenbedingt deutlich über dem Markt-Trend von −0,2 %. Der Um­satz pro Passagier stagnierte dabei (−0,4 %).

Das Fünf-Sterne-Hotel im Zentralbereich des Flughafens München verzeichnete einen Umsatz- und Belegungsanstieg. Bei den Skytrax Awards 2025 wurde es wie im Vorjahr als bestes Flughafenhotel in Europa ausgezeichnet.29)

Werbung – starke Entwicklung durch verschiedene Maßnahmen

Die Werbeumsätze am Flughafen München sind im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 % gestiegen. Diese Umsatzsteigerung resultiert vor allem aus einer erfolgreichen Kundenakquise im Technologiesektor, starken Nachfrageimpulsen durch Messen, wie die Intersolar und die IAA, sowie der Einführung neuer, wirtschaftlich attraktiver Produkte.

Geschäftsverlauf Real Estate

Fortlaufende Standort- und Immobilienentwicklung

Im Bereich der Airsite West entsteht auf einem an das Novotel an­grenzenden Grundstück ein weiteres Hotel (ibis Styles). Im Dezem­ber 2025 wurden die Bauleistungen abgeschlossen, sodass das Hotel Mitte Februar 2026 an die Hotelbetreibergesellschaft über­geben wurde. Die Inbetriebnahme des Hotels erfolgte im April 2026.

Zum Jahresende 2025 konnte der T1-Pier baulich weitestgehend fertiggestellt werden. Die bereits im Frühjahr begonnenen Probe­betriebe wurden im Jahresverlauf kontinuierlich ausgeweitet. Die Inbetriebnahme erfolgte im April 2026.

Der im Mai 2024 begonnene Neubau des Parkhauses P8 schreitet gut voran. Der Stahl- und Betonbau ist nahezu fertiggestellt, der Innenausbau sowie die Arbeiten an der Gebäudehülle erfolgten plan­mäßig. Es wird von einer Fertigstellung des Parkhauses Ende 2026 ausgegangen.

Neben der Übergabe der Mietflächen im LAB 48 und LAB 52 an die TUM wurden weitere Flächen von rund 3.000 m² für zwei neue Mieter zur Verfügung gestellt. Zudem eröffneten im Dezember 2025 im LAB 48 das Bistro »forty8« und die Cafébar »nosh«. Das gastrono­mische Angebot am LabCampus erhöht die Attraktivität und Aufent­haltsqualität für seine Mieter und Gäste.

Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Zusammenfassung

Ertragslage

Ergebnis nach Steuern – Fortsetzung des Wachstumspfads

Im Geschäftsjahr 2025 konnte der Flughafen München das Ergebnis nach Steuern (EAT) erheblich um TEUR 104.946 auf TEUR 169.320 verbessern. Nachfolgend werden die Entwicklungen im Einzelnen erläutert.

Ertragslage

in TEUR

Zu-/Abnahme

2025

2024

Absolut

Relativ in %

Umsatzerlöse

1.760.458

1.621.405

139.053

8,6

sonstige Erträge

52.292

39.685

12.607

31,8

Gesamtleistung

1.812.750

1.661.090

151.660

9,1

Materialaufwand

−604.926

−542.974

−61.952

11,4

Personalaufwand

−659.671

−596.873

−62.798

10,5

sonstige Aufwendungen

−131.282

−123.148

−8.134

6,6

EBITDA

416.871

398.095

18.776

4,7

Abschreibungen

−198.063

−203.161

5.098

−2,5

EBIT

218.808

194.934

23.874

12,2

Finanzergebnis1)

72.152

91.835

19.683

21,4

EBT

146.656

103.099

43.557

42,2

Ertragsteuern

22.664

−38.725

61.389

> 100,0

EAT

169.320

64.374

104.946

> 100,0

  1. Hierin ist auch das Ergebnis aus at equity bewerteten Unternehmen enthalten.

Im Geschäftsjahr 2025 führte die Verkehrserholung, vor allem im Kon­tinental- und Interkontinentalverkehr, zu einem Anstieg der Um­satz­erlöse aus Flughafenentgelten von TEUR 621.572 auf TEUR 695.395 (+11,9 %). Erstmals lagen damit diese Umsatzerlöse über dem Vor­krisenjahr 2019. Dagegen erreichten die Passagierzahlen rund 91 % und die Bewegungen 81 % des Vorkrisenniveaus.

Die Umsatzerlöse aus Abfertigungsdiensten erhöhten sich aufgrund der gestiegenen Flugbewegungen und Fluggastzahlen um TEUR 27.678 ebenfalls erheblich auf TEUR 254.269.

Die Umsatzerlöse in den anderen Bereichen entwickelten sich wie folgt:

Umsatzaufteilung

IN TEUR

Balkendiagramm der Umsatzaufteilung anderer Bereiche der Flughafen München GmbH in Tausend Euro, 2025 im Vergleich zu 2024. Werte je Bereich (2025 / 2024): Einzelhandel 171.443 / 163.021; Gastronomie und Hotel 166.036 / 161.393; Vermietung und Verpachtung 138.630 / 136.909; Parken 115.501 / 110.279; Übrige 219.184 / 201.640. In allen fünf Bereichen liegt 2025 über 2024. Die übrigen Umsatzerlöse enthalten unter anderem weltweite Management-, Beratungs- und Schulungsdienstleistungen für die Luftfahrtbranche sowie Versorgungsleistungen und Treibstoffe.
Balkendiagramm der Umsatzaufteilung anderer Bereiche der Flughafen München GmbH in Tausend Euro, 2025 im Vergleich zu 2024. Werte je Bereich (2025 / 2024): Einzelhandel 171.443 / 163.021; Gastronomie und Hotel 166.036 / 161.393; Vermietung und Verpachtung 138.630 / 136.909; Parken 115.501 / 110.279; Übrige 219.184 / 201.640. In allen fünf Bereichen liegt 2025 über 2024. Die übrigen Umsatzerlöse enthalten unter anderem weltweite Management-, Beratungs- und Schulungsdienstleistungen für die Luftfahrtbranche sowie Versorgungsleistungen und Treibstoffe.

Bei den Umsatzerlösen 2025 befindet sich nur der Einzelhandel unter­halb des Werts aus dem Jahr 2019. Ein Grund dafür ist, dass weniger kaufkräftige Passagiere aus Destinationen wie China und Russland am Flughafen München vertreten sind.

In den übrigen Umsatzerlösen sind unter anderem weltweite Mana­gement-, Beratungs- und Schulungsdienstleistungen für die Luft­fahrtbranche sowie Versorgungsleistungen und Treibstoffe enthalten.

Nach mehr als 30 Jahren Betriebszeit nimmt der Sanierungsbedarf der Bauten aus der ersten Ausbaustufe des Flughafens München weiter zu. Dementsprechend stiegen die Aufwendungen für Sanie­rungs-, Optimierungs- und Umbaumaßnahmen erheblich um TEUR 21.731 auf TEUR 160.413. Die restlichen Kosten im Material­aufwand erhöhten sich vor allem durch den deutlichen Anstieg des Flugverkehrs. Insgesamt stieg der Materialaufwand um TEUR 61.952 beziehungsweise 11,4 % deutlich an.

Der Personalaufwand des Flughafens München erhöhte sich mit 10,5 % auf TEUR 659.671 erheblich, bedingt durch Tarifsteigerungen und Effekte aus dem Branchentarifvertrag für Bodenverkehrsdienste. Zudem nahm die Mitarbeiterzahl von durchschnittlich 8.821 auf 9.031 Personen zu.

Die sonstigen Aufwendungen lagen mit TEUR 131.282 beziehungs­weise 6,6 % spürbar über dem Vorjahreswert. Gründe für den Anstieg waren vor allem höhere Miet- und Leasingaufwendungen sowie Aufwendungen aus Versicherungsleistungen.

Das Finanzergebnis inklusive des Ergebnisses aus at equity bewerte­ten Unternehmen verbesserte sich erheblich um TEUR 19.683 auf TEUR −72.152. Ursache hierfür war vor allem der Rückgang der Zins­aufwendungen für die Gesellschafterdarlehen sowie aus der Neube­wertung der Finanzschulden aus Anteilen an Personengesellschaften.

Die Veränderung der Ertragsteuern ist auf die positiven Ergebnisse im Konzern sowie die Bewertung der latenten Steuern im Zusam­men­hang mit dem 2025 beschlossenen Gesetz für ein steuerliches In­vestitionssofortprogramm zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland zurückzuführen.

Vermögens- und Finanzlage

Vermögen – Liquidität weiterhin gesichert

Vermögenslage

in TEUR

Zu-/Abnahme

31.12.2025

31.12.2024

Absolut

Relativ in %

Langfristige Aktiva

5.567.692

5.379.804

187.888

3,5

Kurzfristige Aktiva1)

229.495

229.944

−449

−0,2

davon Zahlungsmittelbestand

12.167

8.756

3.411

39,0

Aktiva

5.797.187

5.609.748

187.439

3,3

Eigenkapital

2.020.243

1.851.140

169.103

9,1

Übrige langfristige Passiva2)

3.203.829

2.813.167

390.662

13,9

Übrige kurzfristige Passiva2)

573.115

945.441

−372.326

−39,4

Passiva

5.797.187

5.609.748

187.439

3,3

  1. einschließlich Vermögenswerte mit Veräußerungsabsicht

  2. einschließlich Finanzschulden aus Personengesellschaften sowie Schulden aus Veräußerungsabsicht

Der Anstieg der langfristigen Aktiva (+TEUR 187.887) betraf mit TEUR 139.987 vor allem die selbstgenutzten Sachanlagen. Durch viele Bauprojekte wie zum Beispiel die Erweiterung des Terminals 1 und das ibis Styles Hotel erhöhten sich die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau um insgesamt TEUR 215.402 auf TEUR 891.582. Insgesamt lagen 2025 die Investitionen in selbstgenutzte Sachan­lagen am Flughafen München bei TEUR 370.365. Dem standen Ab­schreibungen in Höhe von TEUR 191.264 gegenüber.

Der Anstieg des Eigenkapitals auf TEUR 2.020.243 ist im Wesentlichen auf das EAT des Geschäftsjahres 2025 in Höhe von TEUR 169.319 zurückzuführen.

Die Veränderungen der übrigen Passiva sind im Wesentlichen dem Finanzierungsbereich zuzuordnen. In den langfristigen Passiva sind mit TEUR 475.000 Darlehen enthalten, die Ende November 2025 aufgenommen wurden.

Der Rückgang der kurzfristigen Passiva ist hauptsächlich auf frist­gerechte Tilgungen von Darlehen beziehungsweise Gesellschafter­darlehen zurückzuführen. 2026 werden weitere Tilgungen von Dar­lehen fällig.

Kapitalstruktur

in TEUR

Zu-/Abnahme

31.12.2025

31.12.2024

Absolut

Relativ in %

Gezeichnetes Kapital

306.776

306.776

Rücklagen

187.814

163.161

24.653

15,1

Übriges Eigenkapital

1.525.632

1.381.182

144.450

10,5

davon EAT

169.320

64.374

104.946

> 100,0

Anteile nicht beherrschender Gesellschafter

21

21

Eigenkapital

2.020.243

1.851.140

169.103

9,1

Finanzschulden aus Anteilen an Personengesellschaften

455.955

431.245

24.710

5,7

Gesellschafterdarlehen1)

10.524

257.749

−247.225

95,9

Darlehen mit fester Zinsbindung

1.760.689

1.866.277

−105.588

−5,7

Darlehen mit variabler Zinsbindung

819.804

408.628

411.176

> 100,0

Darlehen

2.580.493

2.274.905

305.588

13,4

Derivate

984

3.018

2.034

67,4

Sonstige Schulden

728.989

791.691

62.702

7,9

Fremdkapital

3.776.944

3.758.608

18.336

0,5

Eigenkapitalquote

34,8 %

33,0 %

  1. inklusive Zinsen

Die Eigenkapitalquote erhöhte sich deutlich um 1,8 % auf 34,8 % auf­grund des EAT des Geschäftsjahres 2025.

Die wesentlichen Ausstattungsmerkmale der kurz- und langfristigen Finanzschulden des Flughafens München können der nachfolgenden Übersicht entnommen werden:

Konditionen kurz- und langfristiger Darlehen

Stand 31.12.2025

Finanzierungsart

Währung

Zinsbindung

Restschuld in TEUR

Zinssatz in %

von

bis

Finanzschulden aus Anteilen an Personengesellschaften

EUR

ergebnisabhängig

455.955

Darlehen

EUR

variabel

819.535

3M- und 6M-EURIBOR zzgl. Marge

Darlehen

EUR/USD

fest

1.758.009

0,16

5,95

Die Darlehen haben eine Endfälligkeit von 2026 bis 2037.

Die Darlehen sind mit üblichen nicht finanziellen Covenants, unter anderem Pari-Passu-Erklärungen, ausgestattet. Darüber hinaus be­stehen weitere allgemein übliche Vereinbarungen zur Rückzahlung bei Veränderungen in der Gesellschafterstruktur. Finanzielle Cove­nants wurden nicht vereinbart.

Darüber hinaus bestanden zum 31. Dezember 2025 nicht genutzte Kreditlinien sowie Kontokorrent- und Geldhandelslinien in Höhe von insgesamt TEUR 305.855.

Risiken aus Zins- und Wechselkursschwankungen begegnet der Flug­hafen München durch Absicherung mittels Zinspayer-Swaps und Devisentermingeschäften. Die Zinssicherungen werden als Bewer­tungseinheit bilanziert.

Liquidität

Kapitalflussrechnung

IN TEUR

Wasserfalldiagramm zum Cashflow der Flughafen München GmbH 2025 in Tausend Euro. Ausgehend vom Finanzmittelfonds zum 1. Januar 2025 von +8.756: Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit +383.719, Cashflow aus der Investitionstätigkeit −367.698, Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit −12.610. Daraus ergibt sich ein Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2025 von +12.167. Der operative Cashflow stellte die Liquidität im laufenden Geschäftsbetrieb sicher; die Abflüsse aus der Investitionstätigkeit ergaben sich vor allem aus dem Erwerb und der Herstellung von Sachanlagen sowie diversen Bauprojekten wie dem ibis Styles Hotel und dem T1-Pier.
Wasserfalldiagramm zum Cashflow der Flughafen München GmbH 2025 in Tausend Euro. Ausgehend vom Finanzmittelfonds zum 1. Januar 2025 von +8.756: Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit +383.719, Cashflow aus der Investitionstätigkeit −367.698, Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit −12.610. Daraus ergibt sich ein Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2025 von +12.167. Der operative Cashflow stellte die Liquidität im laufenden Geschäftsbetrieb sicher; die Abflüsse aus der Investitionstätigkeit ergaben sich vor allem aus dem Erwerb und der Herstellung von Sachanlagen sowie diversen Bauprojekten wie dem ibis Styles Hotel und dem T1-Pier.

Aus dem Zahlungsmittelfluss aus der betrieblichen Tätigkeit standen 2025 ausreichend Finanzmittel zur Verfügung, um die Liquidität der Gesellschaft im operativen Geschäftsbetrieb sicherzustellen.

Zahlungsmittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit ergaben sich vor allem aus dem Erwerb und der Herstellung von Sachanlagen beziehungsweise aus den diversen Bauprojekten wie dem Bau des ibis Styles Hotels sowie des T1-Piers.

Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit ergab sich aufgrund von geringeren Tilgungen von Darlehen sowie Zinszahlungen. Diese Zahlungen waren jederzeit gesichert und konnten über den sehr hohen Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit getätigt werden.

Zielerreichung und Gesamtaussage Zusammenfassung

Im Vergleich zum Vorjahr und zur prognostizierten Entwicklung haben sich die bedeutsamsten finanziellen und nicht finanziellen Leistungs­indikatoren wie folgt entwickelt:

Prognose-Ist-Vergleich

Ist

Prognose für 2025

Ist

2024

von

bis

2025

in %

in %

EBT (in TEUR)

103.099

Anstieg

10,0

30,0

146.656

übertroffen

CO₂-Einsparungen (in Tonnen)1)

3.047

Rückgang

−40,0

−30,0

4.368

übertroffen

Passagiererlebnisindex (PEI)2)

80,9

Anstieg

0,0

1,4

82,0

erreicht

Unfallhäufigkeitsrate (LTIF)3)

14,3

Anstieg

0,0

19,0

16,9

erreicht

  1. Zur Ermittlung der CO₂-Einsparungen, die durch den Austausch von Fahrzeugtypen erzielt werden, dienen die durchschnittlichen Verbrauchswerte aus dem Jahr 2017.

  2. Der Wert bezieht sich auf die Frage zur Gesamtzufriedenheit.

  3. Gültig für FMG und AE

Ergebnis vor Steuern (EBT)

Das EBT des Flughafens München hat im Geschäftsjahr 2025 den Planwert übertroffen. Dies ist vor allem auf die deutliche Erholung des Verkehrsaufkommens und die dadurch bedingte Erhöhung der Umsätze in allen Bereichen zurückzuführen.

CO₂-Einsparungen

Zur Erreichung der langfristigen Klimaschutzziele werden jährlich ver­bindliche Ziele festgelegt. Sie beinhalten Vorgaben zur Umset­zung und Anrechnung von Effizienzmaßnahmen sowie Sonderziele zum Aufbau CO₂-mindernder Techniken.

Deutliche Einsparungen wurden insbesondere in den raumlufttech­nischen Anlagen sowie in der Beleuchtungstechnik erzielt. Neben dem Einsatz von sehr effizienten Elektromotoren tragen Sensorlö­sungen wie Präsenzmelder und Helligkeitssensoren zur Reduktion des Energiebedarfes der Flughafeninfrastruktur bei. Insgesamt er­gaben sich hierdurch Einsparungen von 1.899 Tonnen CO₂. Die fort­schreitende Elektrifizierung der Fahrzeugflotte führte zu weiteren Einsparungen in Höhe von 2.469 Tonnen CO₂.

Im Vergleich zum Vorjahr sank der Emissionsfaktor für Strom gemäß Umweltbundesamt um rund 19 % auf 0,371 g CO₂/kWh Strom (2024: 0,459 g CO₂/kWh Strom). Dadurch ergaben sich umgerechnet niedri­gere CO₂-Einsparungen als im Vorjahr bei gleicher eingesparter Ener­giemenge.

Für 2025 hatte sich der Flughafen München das Ziel gesetzt, 30 % bis 40 % CO₂ einzusparen. Die 2025 abgeschlossenen Effizienzmaß­nahmen führten zu jährlich wiederkehrenden Einsparungen von 4.368 Tonnen CO₂ und übertrafen somit das gesetzte Ziel.

Passagiererlebnisindex (PEI)

2025 verzeichnete der Flughafen München beim PEI erneut einen Anstieg. Diese Verbesserung ist insbesondere auf die Maßnahmen zur kontinuierlichen Optimierung der operativen Prozesse und der Aufenthaltsqualität zurückzuführen. So konnte 2025 durch eine intensive Abstimmung aller an den Abfertigungsprozessen beteilig­ten Firmen und gesteigerte Personalkapazitäten eine hohe Qualität bei der Gepäckabfertigung sichergestellt werden.

Um den Anforderungen eines Fünf-Sterne-Flughafens gerecht zu werden, setzte der Flughafen München 2025 weitere Maßnahmen um, mit dem Ziel, das Passagiererlebnis zu verbessern. Nach drei Jahren Umbau ist seit April 2025 die zentrale Sicherheitskontrollstelle im Terminal 2 vollständig auf die innovative CT-Technologie umgestellt. Die Aufenthaltsqualität erhöhten auch die Installation von Mobilitäts­monitoren, der Ausbau von Sitzmöglichkeiten im Ankunftsbereich des Terminals 2 sowie die Schaffung einer Tierentlastungszone im Terminal 1.

Unfallhäufigkeitsrate (LTIF)

2025 betrug die LTIF für die FMG und AE 16,9 und lag somit in der prognostizierten Bandbreite von 0 % bis 19 %. Gegenüber 2024 er­höhte sich der Wert um 2,6. Dieser Anstieg ist auf die Zunahme der Arbeitsunfälle (+27 %) infolge von Einmaleffekten sowie auf einen gleichzeitigen Anstieg der geleisteten Stunden (+7 %) zurückzuführen. Beim Vergleich der LTIF des Jahres 2025 mit 2019 vor Beginn der Corona-Pandemie (21,7), lässt sich eine starke Reduktion der Unfall­häufigkeit feststellen.

  1. ifo Institut, Konjunkturprognose Winter 2025, Dezember 2025, S. 2, 3, 8; Sachverständigenrat der Bundesregierung, Jahresgutachten 2025/26, November 2025, S. 4

  2. ifo Institut, Konjunkturprognose Winter 2025, Dezember 2025, S. 6, 8; Sachverständigenrat der Bundesregierung, Jahresgutachten 2025/26, November 2025, S. 27, 39

  3. ifo Institut, Konjunkturprognose Winter 2025, Dezember 2025, S. 2, 8; Sachverständigenrat der Bundesregierung, Jahresgutachten 2025/26, November 2025, S. 33, 39; Kiel Institut für Weltwirtschaft, Kieler Konjunkturberichte Nr. 128 (2025 | Q4), Dezember 2025, S. 4, 11, 12

  4. ifo Institut, Konjunkturprognose Winter 2025, Dezember 2025, S. 8; Sachverständigenrat der Bundesregierung, Jahresgutachten 2025/26, November 2025, S. 39

  5. ifo Institut, Konjunkturprognose Winter 2025, Dezember 2025, S. 3, 8; Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V., IW-Report 65/2025; Dezember 2025, S. 21

  6. ifo Institut, Konjunkturprognose Winter 2025, Dezember 2025, S. 8

  7. ifo Institut, Konjunkturprognose Winter 2025, Dezember 2025, S. 12, 20, 37; Sachverständigenrat der Bundesregierung, Jahresgutachten 2025/26, November 2025, S. 50, 52, 59, 62, 72

  8. www.onvista.de

  9. IATA, Air Passenger Market Analysis, Dezember 2025 / Abweichende Berechnung der Auslastung nach Airline Standard, Verkaufte Sitzplatzkilometer / Angebotene Sitzplatzkilometer führt zu erhöhten Werten, keine Vergleichbarkeit mit der Sitzplatzauslastung (Flughafenmethode).

  10. IATA, Air Cargo Market Analysis, Dezember 2025

  11. ACI World Airport Traffic Forecast 2025–2054, Januar 2026

  12. Eurocontrol, Forecast Update 2025–2031

  13. BDL, Entwicklung des Luftverkehrs im Jahr 2025, 18.02.2026, S. 4 ff.

  14. ADV, ADV-12.2025_MoSta-Flughäfen

  15. HDE, HDE Jahrespressekonferenz 2025, 02.02.2026

  16. ifo Institut, ifo Geschäftsklima Deutschland, 28.01.2026

  17. DEHOGA, Zahlenspiegel 3. Quartal 2025 vom 25.11.2025

  18. DEHOGA, Zahlenspiegel 3. Quartal 2025 vom 25.11.2025

  19. Media Perspektiven, Pressemitteilung 5/2026 »Lineares TV verliert deutlich«, Februar 2026

  20. Colliers, Pressemitteilung »Großnutzeraktivität in München nahe Vorkrisenniveau – Gesamtmarkt mit leichtem Minus im Jahresvergleich« vom 12.01.2026, S. 1

  21. Colliers, Pressemitteilung »Großnutzeraktivität in München nahe Vorkrisenniveau – Gesamtmarkt mit leichtem Minus im Jahresvergleich« vom 12.01.2026, S. 1

  22. Colliers, Pressemitteilung »Großnutzeraktivität in München nahe Vorkrisenniveau – Gesamtmarkt mit leichtem Minus im Jahresvergleich« vom 12.01.2026, S. 1 f.

  23. Colliers, Pressemitteilung »Großnutzeraktivität in München nahe Vorkrisenniveau – Gesamtmarkt mit leichtem Minus im Jahresvergleich« vom 12.01.2026, S. 2

  24. Colliers, Pressemitteilung »Großnutzeraktivität in München nahe Vorkrisenniveau – Gesamtmarkt mit leichtem Minus im Jahresvergleich« vom 12.01.2026, S. 2

  25. ADV, ADV-12.2025_MoSta-Flughäfen

  26. ACI, Munich Airport Ranking 2025, Stand Feb. 2026

  27. SKYTRAX, World’s Best Airport Hotels 2025, April 2025