
Der Flughafen München und Lufthansa haben die strategische Grundlage für weiteres, gemeinsames Wachstum geschaffen. Mit der Unterzeichnung des »Memorandum of Understanding« (MoU) startet die Planung eines Ausbaus des Terminals 2.

Gemeinsam realisieren der Flughafen München und Lufthansa den »T-Stiel«, einen neuen Flugsteig, der das Satellitengebäude des Terminals 2 erweitert und Kapazitäten für bis zu zehn Millionen zusätzliche Passagiere pro Jahr schafft.
Das Terminal 2-System am Münchner Flughafen: eine einzigartige und erfolgreiche Partnerschaft zwischen dem Flughafen München und Lufthansa. Seit vielen Jahren ist das Terminal im renommierten Skytrax-Ranking mit fünf Sternen bewertet.
Die Partnerschaft mit der Lufthansa ermöglicht uns, das internationale Drehkreuz bedeutend zu stärken und auszubauen. Sie ist ein Meilenstein in der Entwicklung des Standorts. Für unsere Gäste bedeutet dies eine weitere Steigerung unserer Konnektivität und Angebotsvielfalt sowie einen noch größeren Komfort.
Jost Lammers
Vorsitzender der Geschäftsführung
Flughafen München GmbH
Vorsitzender der Geschäftsführung
Flughafen München GmbH

Start für die Planung des Ausbaus von Terminal 2: Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, und Heiko Reitz, Hub Manager München Lufthansa Airlines (links).
Der Betrieb des Terminal 2-Systems liegt in den Händen der Terminal 2 Gesellschaft, an der die Flughafen München GmbH zu 60 Prozent und die Deutsche Lufthansa AG zu 40 Prozent beteiligt sind. Was mit der Inbetriebnahme von Terminal 2 im Jahr 2003 begann, ist heute ein Schlüssel zum Erfolg des Standorts München: ein in Europa einzigartiges Joint Venture, das Verantwortung, Qualität und langfristige Perspektiven vereint.

Das Terminal 2 verfügt über eine jährliche Kapazität von 36 Millionen Passagieren. Damit hat sich München als Premium-Drehkreuz der Lufthansa und als 5-Star-Airport unter den besten Flughäfen der Welt etabliert. Der Hub wird für seine hohe Servicequalität, zahlreiche Umsteigeverbindungen und das moderne Ambiente geschätzt.

Ein weiterer sichtbarer Beleg für die Erfolgsgeschichte dieser Partnerschaft ist der Terminal 2-Satellit, der seit seiner Inbetriebnahme im April 2016 eine zentrale Rolle für das Drehkreuz München spielt. Rund 93 Millionen Passagiere und etwa 672.000 Flugbewegungen in zehn Jahren unterstreichen seine operative Bedeutung. Heute entfallen rund 36 Prozent der Fluggäste sowie 30 Prozent der Starts und Landungen im T2 auf den Satelliten. Mehr als die Hälfte der Passagiere sind Umsteiger.

Um weiterhin steigenden Passagierzahlen, insbesondere im Langstrecken- und Hubverkehr, gerecht zu werden, bereiten der Flughafen München und die Lufthansa den nächsten Entwicklungsschritt vor: die Erweiterung des Satellitengebäudes um einen »T-Stiel«. Der neue Terminalbereich soll im Osten im rechten Winkel an das bestehende T2-Satellitengebäude anschließen. Er bildet die Basis für mehr operative Stabilität, eine höhere Betriebsqualität und ein noch komfortableres Reiseerlebnis.



+ 10 Mio. Passagiere
Zusätzliche Kapazitäten in der Endausbaustufe des »T-Stiels« pro Jahr
Strategie
Langstrecke als strategischer Wachstumstreiber
Mehr Langstreckenverbindungen und eine noch stärkere Vernetzung mit der Welt – das ist unser Anspruch.
Bewegungen im Langstreckenverkehr 2019–2025: neuer Höchstwert im Jahr 2025 erreicht.
Durch die Verlängerung und Vertiefung des Joint Ventures bis zum Jahr 2056 stärken wir unsere Wettbewerbsfähigkeit und legen den Grundstein für weiteres Wachstum. Ein wesentlicher Bestandteil der Vereinbarung ist der perspektivische Ausbau der Langstreckenflotte der Lufthansa am Standort München. Der Langstreckenverkehr entwickelt sich weiterhin dynamisch und stärkt unsere Rolle als internationales Drehkreuz. Im Jahr 2025 sind am Münchner Flughafen rund eine halbe Million mehr Interkont-Passagiere gereist als im bisherigen Rekordjahr 2019 – ein deutliches Zeichen für die Attraktivität des Standorts und die Leistungsfähigkeit des Airports.
Entwicklung der Interkont-Passagiere: deutlicher Zuwachs bei Privatreisenden.
Facts
Internationales Drehkreuz
Mehr als ein Bauprojekt:
ein Gewinn für die Region
Die Weiterentwicklung des Terminal 2-Systems ist nicht nur ein infrastrukturelles Vorhaben, sondern setzt auch einen klaren Impuls für den Wirtschaftsstandort Bayern. Der Ausbau stärkt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Flughafens, schafft zusätzliche hochwertige Arbeitsplätze und sichert nachhaltige Wertschöpfung für den Flughafen und die Region.
»T-Stiel«: Raum für Wachstum und Qualität
Der »T-Stiel« erweitert das Satellitengebäude von Terminal 2 für den Langstrecken- und Hubverkehr. Er bietet zusätzliche Abstellpositionen für 12 Großraumflugzeuge oder 22 Schmalrumpfflugzeuge und ermöglicht moderne Abfertigungsprozesse.
2003
Terminal 2
Flughafen München und Lufthansa gründen ein in Europa einzigartiges Joint Venture. Das Terminal 2 nimmt den Betrieb auf – mit einer Jahreskapazität von 25 Millionen Passagieren.
2016
T2-Satellit
Die erste gemeinsame Ausbaustufe wird eröffnet: Das Satellitengebäude schafft zusätzliche Kapazitäten für elf Millionen Passagiere pro Jahr und stärkt München als Drehkreuz.
2026
Neues Abkommen
Flughafen München und Lufthansa unterzeichnen ein Memorandum of Understanding: Das Joint Venture wird bis 2056 verlängert, die Planungsphase des »T-Stiels« beginnt.
2035
»T-Stiel«
Die Fertigstellung des neuen Terminalbereichs ist derzeit für 2035 vorgesehen. Der »T-Stiel« soll zusätzliche Kapazitäten für bis zu zehn Millionen Passagiere pro Jahr bieten.
